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DS TECHEETAH nach vorzeitigem Titelgewinn mit viel Pech im zehnten Rennen

13. August 2020

• Schwarzer Tag für DS TECHEETAH Piloten beim vorletzten Formel E-Rennen in Berlin
• Jean-Éric Vergne weiterhin mit guten Chancen auf Vizeweltmeisterschaft
• DS TECHEETAH und Antonio Felix Da Costa konnten sich jeweils bereits vor dem Rennen den Weltmeistertitel sichern

 

Die Siegesserie des vorzeitigen Doppelweltmeisters DS TECHEETAH endete gestern auf dem Flughafen Berlin Tempelhof im zehnten Lauf der ABB FIA Formel E-Meisterschaft. Das Team war im Qualifying ein hohes Risiko eingegangen, was nicht belohnt wurde. Nach einer aussichtsreichen Aufholjagd kam zu Rennende noch Pech hinzu. Dadurch mussten sich die DS TECHEETAH Piloten nach dominanten Auftritten in den letzten Rennen mit zwei hinteren Plätzen begnügen.

Da beide Fahrer das Qualifying aufgrund einer risikoreichen Strategie ohne gezeitete Runde beendeten, starteten sie vom Ende des Feldes in das vorletzte Rennen der Saison. Dieses begann vielversprechend – in den ersten Runden konnten beide Plätze gutmachen, ehe eine Durchfahrtsstrafe für Jean-Éric Vergne und ein Defekt bei Antonio Felix Da Costa die Aufholjagd beider Fahrer beendete.

 

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance: „Wir sind Weltmeister, aber weder unbesiegbar noch unsterblich. Dieses Ergebnis erinnert uns daran, dass wir nicht nachlassen dürfen. Wenn wir die positive Seite betrachten, dann ist es eine gute Erinnerung, die kommende Saison mit dem nötigen Biss anzugehen. Bis dahin werden wir versuchen, im letzten Rennen weitere Rekorde aufzustellen und Jean-Éric den zweiten Platz in der Fahrerwertung zu ermöglichen.“

 

Mark Preston, Teamchef DS TECHEETAH: „Das war eindeutig nicht unser Tag, aber es ist schwer, jeden Tag ganz oben auf dem Podest zu stehen. Das ist es, was die Formel E ausmacht. Wir sind im Qualifying ein großes Risiko eingegangen, das nicht belohnt wurde. Dennoch war es die richtige Entscheidung und einen Versuch wert. Das ist auch Teil unseres Erfolgs: Wir versuchen immer, die maximale Leistung herauszuholen – manchmal gelingt es, manchmal nicht. Glücklicherweise haben wir immer noch eine gute Chance, Jean-Éric den zweiten Platz in der Fahrerwertung zu sichern.“

Jean-Éric Vergne: „Das Rennen hat gut begonnen. Ich hatte ein gutes Energiemanagement und konnte den Kontakt zur Verfolgergruppe herstellen. Leider wurde ich mit einer Drive-Through-Strafe wegen zu starker Abkühlung der Batterie in der Startaufstellung belegt. Von da an war das Rennen für mich gelaufen. Nichtsdestotrotz haben wir das Rennen fortgesetzt, um einige Daten zu sammeln. Jetzt heißt es, alles auf Anfang und beim letzten Rennen noch einmal voll angreifen.“

 

Antonio Felix Da Costa: „Es gibt Tage, an denen die Dinge nicht so laufen, wie man möchte. Heute war einer davon. Aber um ehrlich zu sein, ist es okay, denn ich habe so viel, wofür ich dankbar sein kann. Man kann schließlich nicht immer an der Spitze stehen. Ich hatte heute viel Spaß, das Feld von hinten aufzurollen. Ich lag auf Rang elf und hoffte noch in die Punkte fahren zu können, als ich mein Auto in der letzten Runde abstellen musste. Wir wissen immer noch nicht, was passiert ist, aber wir werden es mit unseren Ingenieuren sorgfältig analysieren.“

 

Heute Abend, 14. August, um 19.00 Uhr findet das finale Rennen der ABB FIA Formel E Saison 2019/2020 statt. Es wird auf Eurosport 1 sowie zahlreichen Livestreams im Netz übertragen.