Passage Lhomme Paris

Auf neuen Wegen durch vergangene Zeiten: Ein Spaziergang fernab des Trubels

So schön die diversen, imposanten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen Paris‘ auch sein mögen –

so beliebt und hochfrequentiert sind auch Ihre Schauplätze.

Ab und an bedarf es eines Abstechers in ruhigere Gefilde,

um etwas abzuschalten, aufzutanken und ungestört einen Blick in die vielen,

kleinen Geschichten einer großen Stadthistorie zu werfen,

die auch heute noch durch die Gassen schweben und in den Gemäuern leben.

Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die Vergangenheit und lassen Sie die vielfältigen, farbenfrohen Eindrücke Ihre Gegenwart prägen.

Die Passage Lhomme: Im Herzen des alten Paris

Einer der Stützfeiler der Markenphilosophie von DS Automobiles ist das Verständnis von und die Begeisterung für echte Handwerkskunst. Deshalb lag es nah, Sie zu Beginn an einen besonders traditionsreichen Ort zu führen: die „Passage Lhomme“. Die alte Handwerksstraße befindet sich im 11. Arrondissement von Paris und Ihre Geschichte reicht nun schon beinahe zwei Jahrhunderte zurück. Der 1852 angelegte Durchgang Lhomme verdankt seinen Namen dem damaligen Besitzer des Grundstücks. Wer sich hierhin verirrt, ob versehentlich oder ganz bewusst, blickt auf eine gepflasterte Straße, in der die Zeit stillzustehen scheint. Der über die Jahre fortschreitende Lauf der Vegetation, dem hier nur die nötigsten Grenzen gesetzt werden, lässt die malerische Straße in eine ländliche Atmosphäre eintauchen. Abgerundet wird diese von einer angenehm ruhigen Geräuschkulisse.

Der Großteil der Handwerksbetriebe von einst ist mit der Zeit durch neue Geschäfte und Betriebe ersetzt worden, die beide Seiten der Straße kleiden. Der Authentizität der Passage hat dies keinen Abbruch getan: Von der historischen Architektur bis hin zu den Überresten alter Schilder und Schaufensterfronten, wurde und wird noch immer Wert daraufgelegt, alles, was keine defizitäre Sicherheit bedeutet, zu erhalten.Inmitten von Grafikdesign- oder Filmproduktionsagenturen hat man auch die Chance, seltengewordene, traditionelle Handwerksbetriebe bei der Arbeit zu bewundern. Es gibt sogar eine Buchhandlung, die zum Stöbern einlädt.Wenn Ihnen nach einer kleinen, angenehm unaufgeregten Zeitreise ist, ist der Besuch der Passage Lhomme wärmstens zu empfehlen. Der Zugang erfolgt über einen kleinen Durchgang zwischen der 26 und 28 Rue de Charonne, in der Nähe der U-Bahn-Station Ledru-Rollin, Linie 8.

Ein Viertel der Widersprüche

Die Fortsetzung der Reise in die Vergangenheit führt ins Zentrum des 13. Arrondissements. Genauer gesagt in das „Quartier de la Maison-Blanche“, das nicht weit von der „Butte aux Cailles“ nahe Chinatown liegt.
Dieses äußerst facettenreiche Viertel von Paris wird im Norden durch den Boulevard Auguste-Blanqui, im Osten durch die Avenue de Choisy, im Süden durch die Gemeinden Kremlin-Bicêtre und Gentilly und im Westen durch die Rue de l'Amiral-Mouchez und die Rue de la Santé begrenzt. Häuserreihen mit farblich wechselnden Fassaden bilden einen schönen Kontrast zu den eher schlichten, kühlen Türmen, die man in der Nähe sieht. Es ist genau diese architektonische Polarität, die den besonderen Charme des Viertels ausmacht. Eine wahre Freude, sich ohne festes Ziel von der zauberhaften Atmosphäre der Straßenzüge leiten zu lassen. Vor allem zu Zeiten, wenn die Straßen menschenleer sind.

Die pastellfarbenen Häuser des Architekten Henry Trésal

Noch im selben Stadtteil in Richtung Rue Dieulafoy (Linie 7, Stationen Tolbiac und Maison Blanche), die sich durch ihren gepflasterten Boden hervorhebt, befinden sich die berühmten pastellfarbenen Häuser mit den Schieferdächern. Sie sind das Werk des Architekten Henry Trésal, der auch mit Adolphe Thiers, dem ersten Staatspräsidenten der ehemaligen République française, beim Bau der Cité Montmartre-aux-artistes zusammenarbeitete. Wenn man sich hier umsieht, könnte man aufgrund der dörflichen Ästhetik beinah vergessen, dass man sich noch immer im Herzen einer Metropole befindet.